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Pacific Crest Trail

 

Schnellbeschreibung meiner Wanderstrecke

Übersicht meiner gewanderten Abschnitte

Meine Ausrüstung


Der Pacific Crest Trail oder kurz PCT genannt verläuft an der  US-Westküste von der mexikanischen Grenze bei Campo bis nach Kanada im Manning Park. Er ist 4.271 km lang und einer von den drei Wegen, die zusammen die sogenannte und von mir jetzt komplett gewanderte Triple Crown darstellen (Appalachian Trail, Pacific Crest Trail und Continental Divide Trail). Alle drei verlaufen in Nord-Süd Richtung. Der PCT führt dabei durch acht Nationalparks (Sequoia NP, Kings Canyon NP, Yosemite NP, Lassen Volcanic NP, Crater Lake NP, Mt. Rainier NP, North Cascade NP), viele Nationalwälder, Landesparks (State Parks) in Kalifornien und anderen Behörden gehörende Länderein. Ca. 200 Meilen des Weges sind noch in Privatbesitz. Es ist geplant diese nach und nach, so wie die Finanzen und der politische Wille es zulassen, zur langfristigen Sicherung des Weges ebenfalls in staatlichen Besitz zu bringen. Größere Strecken in den Nationalparks und Nationalwäldern sind sogenannte Wilderness Gebiete. Hier herrschen noch striktere Vorgaben als sonst zum Beispiel in einem Nationalpark, Es dürfen keine maschinen- getriebenen Geräte eingesetzt werden. Und selbst nach Windbruch dürfen die Bäume nur von Hand und nicht mit Motorsägen beseitigt werden.


Vorbereitet habe ich mich mit vielen Informationen aus dem Internet (siehe unter links) und den beiden Handbüchern von Yogi. Das große der beiden Bücher bleibt zu Hause, das kleinere habe ich als PDF auf mein Handy geladen und als Papierbuch immer nur die aktuellen Abschnitte mitgenommen und den Rest in meiner Bounce Box vorausgeschickt.


In Abständen von vier bis acht Tagen besteht immer die Möglichkeit sich mit Lebensmitteln für den nächsten Abschnitt einzudecken. entweder geht der Weg direkt durch einen Ort oder er kann verlassen werden um zu einem Ort, wie klein auch immer er sein mag, zu gelangen. Hier gibt es dann meistens, aber nicht immer, die Möglichkeit dort auch zu duschen und die Wäsche zu waschen. Und dann natürlich auch ordentlich etwas zu essen.   


Ich wollte nicht kochen. Wasser heiß machen schon. Bereits auf dem Appalachian Trail hatte ich mich mit gefriergetrockneter Nahrung verpflegt. Dieses ist unter Wanderern als Mountain House Essen bekannt. Außer dieser Firma gibt es noch weitere Hersteller, aber Mountain House ist nun einmal der bekannteste. Dieses Essen habe ich mir telefonisch von REI, wohl der größte Ausrüster in den USA, bei dem ich seit Jahren Mitglied bin, bestellt und jedes mal in den übernächsten Versorgungsort schicken lassen. So war es immer rechtzeitig dort. 


Papierlandkarten habe ich nicht mitgenommen. Statt dessen habe ich alles in meinem Handy gespeichert. Um einen möglichst großen Bildschirm und eine gute Kamera zu haben, habe ich von Sony Ericsson das Experia arc S erworben. Dadurch hatte ich nachstehende Möglichkeiten in einem Gerät:

  • Kostenlose Landkarten von Halfmile als PDF

  • Höhenprofile des gesamten PCT von Halfmile als PDF

  • Software BackCountry Navigator mit detaillierter Wegführung von Halfmile (die Karten hatte ich mir vorher runtergeladen, sodass ich keine Internetverbindung brauchte)

  • Weg und Ortsbeschreibung von Yogi als PDF

  • Kamera

  • Radio

  • MP3-Spieler

  • und dann natürlich auch noch Telefon

Dieses spart nicht nur viel Gewicht sondern erlaubt es auch über das eingebaute GPS wenn erforderlich die genaue Position angezeigt zu bekommen.

 

Das Handy wurde bei jeder sich bietenden Gelegenheit aufgeladen. Zusätzlich hatte ich das kleine Solarladegeräte Arctic c1 mobile. Damit war es mir immer möglich das Gerät zu nutzen. Zur Vermeidung von Roaminggebühren habe ich mir von AT&T eine prepaid Karte mit amerikanischer Telefonnummer gekauft. Telefonzellen gibt es kaum noch in den Orten.


Während der Tour musste ich meine Hose nach einem Sturz ersetzen. Auch meine Schaumstoffmatte, die ich schon auf dem AT hatte, gab ihren Geist auf und wurde ebenfalls ersetzt. Außerdem kaufte ich mir von Six Moon Design den Poncho Tarp Gatewood. Und hier geht es zu meiner Ausrüstungsliste.


Und in 2012 bin ich jetzt den ganzen Weg gewandert. Ich habe einen englischsprachigen Blog eingerichtet der bei Postholer, einer auf den PCT spezialisierten Webseite, gelesen werden kann. Da ich aber wandern und nicht schreiben wollte, weist der Blog einige Lücken auf. Darum habe ich jetzt hier mit den ersten Seiten über meine Wanderung begonnen. Natürlich wie bei allen Wanderungen mit Bildern. Außerdem habe ich hier mit drei Bildern gezeigt, wie ich mich über die Monate ohne Rasur verändert habe.


Am ersten Tag morgens an der mexikanischen Grenze

Die Hälfte ist geschafft!

An der kanadischen Grenze nach 4.300 km!


 

Übersicht meiner gewanderten Abschnitte


 

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